Die KAB Erkelenz sammelt jedes Jahr die ausgedienten Weihnachtsbäume und bittet dabei Spenden für Bildungsprojekte in Entwicklungsländern. Dieses Jahr hat eine Gruppe von unseren Pfadis und Rovern die Aktion unterstützt. Und sogar der ein oder andere Juffi war mit dabei. Wir freuen uns, hierbei mithelfen zu können. Im nächsten Jahr sind wir bestimmt wieder mit von der Partie.
Friedenslicht 2015
Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Seit 22 Jahren verteilen Pfadfinder das Friedenslicht in Deutschland ab dem 3. Advent. Im Rahmen einer Lichtstafette wird das Licht in Deutschland an über 500 Orten an „alle Menschen guten Willens“ weitergegeben. Hier ist der Bericht über unsere Teilnahme an der Friedenslichtaktion von unserer Jungpfadfinderin Maya:
Am Sonntag den 13.12 haben sich die Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover mit dem Zug auf den Weg nach Köln gemacht, um dort das Friedenslicht abzuholen. Leider gewährte uns die Bahn in diesem Jahr, anders als in den letzten Jahren, keine Freifahrt! Um 10 Uhr haben wir uns dennoch alle am Erkelenzer Bahnhof getroffen und die Fahrt aus der Stammeskasse bezahlt.
Bezirkstreffen der Juffis
Am Sonntag den 27.9.15 trafen wir uns mit anderen Juffis in Dalheim. Um 11 Uhr begannen wir den Tag mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Dazu standen wir in einem großen Kreis und hatten jeder zwei Seile in der Hand, die in der Mitte alle an einem Ring befestigt waren. Nachdem wir uns vorgestellt hatten, hatte Aggi, unsere Naturführerin, ein Spiel vorbereitet. Wir hielten immer noch die Seile fest, während sich jeder einmal in die Mitte der Seile setzen durfte. Derjenige, der in der Mitte saß, wurde durch unsere Armbewegungen hoch geworfen.

Als jeder, der Lust hatte, einmal dran gewesen war, ging es ab in den Wald. Dort spielten wir an verschiedenen Orten viele schöne Spiele – zum Beispiel eine australische Schatzsuche. Hier spielten die Mädchen gegen die Jungs. Wir versteckten für das andere Team einen Schatz und mussten den Weg dorthin möglichst fantasievoll beschreiben. Die Mädchen fanden den Schatz zuerst, aber mit etwas Hilfe gelang es schließlich auch den Jungs! Als wir wieder an der Kirche ankamen, gab es Würstchen und Stockbrot. Außerdem frittierte uns Aggi ein „Unkraut“ namens Giersch und Pilze, die wir zuvor im Wald gesammelt hatten. Das schmeckte uns allen sehr gut. Gegen 17 Uhr nahm dieser schöne Tag sein Ende. Uns hat es sehr gut gefallen.
[Dieser Bericht wurde verfasst von unserer Jungpfadfinderin Maya.]
Kobolds Abenteuerland
Am Samstag, dem 05.09 begaben wir uns mit 21 Juffis auf den Weg zum Haus Sankt Georg um dort mit vielen anderen begeisterten Pfadfinder uns in das Kobold-Abenteuer zu stürzen. Das Wetter spielte leider nicht so ganz mit, wie wir uns das gewünscht hätten. Nachdem die Zelte aufgebaut und die Sachen verpackt waren wurde uns das Problem des Kobolds erklärt: Das Portal für die abendliche Feier wurde zerstört. Wir mussten in Gruppen die einzelnen Bruchstücke des Portals, die überall in Wegberg verteilt waren, finden. Doch ganz so einfach war es doch nicht: Um die fehlenden Teile zu erhalten, wurden uns Aufgaben gestellt, die wir lösen mussten.

Das Abenteuer war in zwei Teile unterteilt: der Land- und der Stadtteil. Die Stämme waren untereinander gemischt, so dass die Juffis die Möglichkeit hatten auch mal Pfadfinder aus anderen Stämmen kennenzulernen. Das Abenteuer ging los: Die Aufgaben waren sehr verschieden. Es galt eine Strickleiter zu bauen oder Fragen über die Anfänge der Pfadfinderei zu beantworten. Der Cola-Test – das Probieren der nicht erkennbaren originalen Coca-Cola, der Discounter Cola, Pepsi und der Cola Light und die darauf folgenden Versuche, die Sorte rauszuschmecken, wurde von unseren Juffis zur Lieblingsstation erklärt. Zum Glück wurden alle Stationen von jeder Gruppe gemeistert, so dass jede ihr fehlendes Teil erhielt. Das Portal konnte zusammengestellt werden und Abends die große Party steigen. Die Stimmung war gut und wurde mit Popcorn und Zuckerwatte noch verbessert. Abends um elf fielen sowohl die Leiter als auch die Kinder todmüde ins Bett. Am nächsten Morgen wurden nach dem gemeinsamen Frühstück die Zelte abgebaut und die Sachen gepackt. Unser Kobold-Abenteuer wurde mit gemeinsamen Singen beendet. Es war ein Wochenende das trotz des miesen Wetters für alle ein riesen Spaß war.


